Wie man es macht
Am Kürzeren Ende Der Sonnenallee Kapitel Zusammenfassungen

Am Kürzeren Ende Der Sonnenallee Kapitel Zusammenfassungen

Obwohl Micha keineswegs mutig ist, tut er alles, um Miriam für sich zu gewinnen. Die Sprache des Romans ist parataktisch und der Creador verzichtet bewusst auf komplizierte Schachtelsätze. Dabei verwendet er geschickt verschiedene Sprach- und Stilmerkmale wie z. Den DDR-Wortschatz, der Lokalkolorit schafft und die DDR sprachlich wieder aufleben lässt. Durch Jugend- und Umgangssprache wirkt der Roman authentisch, wohingegen der Berliner Dialekt den humoristischen Aspekt verstärkt. Durch die verstümmelte Sprache Bernds nach seinem Eintritt beim Militär wird die Beeinflussung durch das System bis ins Private dargestellt.

Sie zeigen damit, dass sie den spielerischen Umgang mit gängigen Ost-Stereotypen sicher beherrschen. Westdeutsche Ignoranz verkörpert Onkel Heinz, die Westverwandtschaft der Familie Kuppisch. Onkel Heinz kritisiert den Osten, versucht aber durch vermeintliche Schmuggelaktionen die Situation der Familie zu verbessern.

Michas Freunden geht es fast genauso wie Micha (sie tragen alle die gleichen Klamotten, hören dieselbe Musik, fliehen alle vor der enge der Q3a-Bauten und sie sind alle in das gleiche Mädchen verliebt). Er ist davon überzeugt, dass sein Nachbar bei der Stasi arbeitet. Er nimmt sich oft vor, Beschwerden zu schreiben, sogenannte Eingaben, über kleinere Vorkommnisse, wenn z.

Deshalb trifft er sich mit seiner Clique, dem Potenzial, auf der Straße. Der ABV (Abschnittsbevollmächtigter) erwischt sie beim Hören illegaler Musik. Zwar können sie den ABV überzeugen, keinesfalls verbotene Musik gehört zu haben, Michas Tonband konfisziert er dennoch. Der ABV wird bald darauf zum Wachtmeister degradiert, obwohl er nach eigener Aussage Unterleutnant werden sollte. Da Micha ab diesem Zeitpunkt vom ABV schikaniert wird, malt er sich die Geschichte aus, wie der ABV öffentlich degradiert wird, weil er seinen Vorgesetzten voller Begeisterung Michas Tonband vorgespielt hat.

Die Gefährlichkeit des Systems wird durch Wuschel dargestellt, auf den geschossen wird, als er den Liebesbrief aus dem Todesstreifen holen möchte. Auch die Figuren werden vom Autor Thomas Brussig komplex dargestellt, da sie Stärken und Schwächen aufweisen. Dazu zählen beispielsweise Marios rebellische Art oder dass Micha als unreif dargestellt wird. Ein letztes Merkmal des Gesellschaftsromans ist, dass er häufig gesellschaftskritisch ist.

Micha will das aber nicht, weiß aber auch noch nicht was er sonst werden soll. Am Platz diskutieren die Jungen darüber, dass es keine unpolitische Studienrichtung gibt. Mario und Micha spielen immer hungernde Kinder, wenn ein Touristenbus über die Grenze in den Osten kommt. Josef Stalin, Harry S. Truman und Winston Churchill Berlin in Sektoren aufteilen. Micha wohnt mit seiner Familie in einer Wohnung in den legendären Q3a-Bauten.

Die Handlung findet in Ostberlin und der DDR statt, wobei auch einige Schauplätze genau benannt werden, wie die «Sonnenallee» oder die «Leipziger Straße» in Berlin. Daneben wird außerdem das «Tal der Ahnungslosen» genannt, was die Bezeichnung für die Gegend um Dresden zu DDR-Zeiten war, da man dort kein Westfernsehen oder Westradio empfangen konnte. Dabei erzählt ihm Mario, dass er eine Frau in einem Fahrstuhl kennengelernt hat. Er erzählt Micha auch, dass er mit ihr geschlafen hat und, dass sie Existentialistin ist. Drei Wochen später werden Micha und Mario zur Direktorin gerufen und dort wird ihnen ein Bild von ihnen beim Betteln in einer West-Illustrierten gezeigt.

«am Kürzeren Ende Der Sonnenallee» – Charakterisierung Der Figuren

Mario verliebt sich in eine Existenzialistin und bekommt ein Schulverweis. Eine kurze Kapitelzusammenfassung, aus dem Roman „Am kürzeren Ende der Sonnenallee“, von Thomas Brussig. Sie will ihn dazu bewegen, das ND anstatt der Berliner Zeitung zu lesen, da dies ein besseres Bild der Familie in der Öffentlichkeit vermittelt. Er wohnt mit seiner Familie, bestehend aus seinen Eltern und seinen Geschwistern , wie die meisten DDR-Bürger in einer zu kleinen Wohnung.

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Wuschel wird getroffen und alle glauben, dass er tot ist, doch er lebt. Seine neue Platte „Exile on Main Street“ hat die Kugel unter seiner Jacke abgefangen und ihm dadurch das Leben gerettet. Micha ist die Hauptfigur des Buches, dessen Ziel es ist, Miriams Herz zu gewinnen. Dabei hat er sich gegen viele Konkurrenten, wie zum Beispiel Westberliner oder den ABV, durchzusetzen, gegen die er jedoch kaum Chancen zu haben scheint. Er ist klug und einfallsreich, denn er hat gut durchdachte Pläne, wie er Miriam erobern kann. Seine Mutter versucht Micha regimetreu zu erziehen, um ihn ins „Rote Kloster“ schicken zu können und ihm so eine bessere Zukunft zu ermöglichen.

Horst Kuppisch

Heute lebt der Creador in Berlin und arbeitet als freiberuflicher Schriftsteller und Drehbuchautor. Der DDR-Alltag wird in «Am kürzeren Ende der Sonnenallee» umfassend dargestellt. Dazu zählen die Einschränkung durch die SED, das Verbot von West-Musik und West-Waren, die Wehrpflicht und die Mitgliedschaft bei der FDJ, die eine Voraussetzung für ein späteres Studium war. Auch das Schulsystem in der DDR wird thematisiert, da die sozialistische Erziehung bereits dort erfolgte und als Hauptziel der schulischen Ausbildung galt. «Am kürzeren Ende der Sonnenallee» wurde vor dem Hintergrund der DDR-Diktatur verfasst.

Einige schließen mit einem Happy End ab, wie die Liebesgeschichte um Micha und Miriam oder die Beziehung zwischen Mario und Elisabeth. Andere, wie der Tod von Onkel Heinz oder die zerstörte Schallplatte von Wuschel, schließen diese beiden Handlungsstränge ohne Happy End ab. Sie werden im Roman jedoch auch nicht als Tragödie, sondern neutral dargestellt. Im zweiten Kapitel, das ebenfalls zu Exposition gehört, wird die Entwicklung der Liebesgeschichte fortgesetzt, indem sich Micha und Miriam annähern. Es werden ebenfalls Nebenhandlungen eingeführt, die auch im Verlauf der Handlung noch Auswirkungen haben, wie Michas Konflikt mit dem Volkspolizisten, der bei jeder Gelegenheit seinen Ausweis überprüft.

Wuschels besessene Suche nach dem Rolling-Stones-Album Exile on Main Street nimmt groteske Züge an. Am Ende des Romans verdankt er der Platte während eines „Zwischenfalls“ an der Mauer sein Leben. Der rebellische Mario hingegen erweist sich im Romanverlauf als ein „Revolutionär“, wenn auch dies wieder satirisch gebrochen wird. So führen seine „systemgefährdenden“ Aktionen zu keiner Veränderung, verdeutlichen aber den Sinn des Begriffs Potenzial. Der Ost-West-Konflikt beherrscht die dargestellte Wirklichkeit nur am Rande, so etwa, wenn Micha und Mario vor einem mit Westtouristen besetzten Autobús hungernde DDR-Bürger spielen.

Die Existenzialistin erzählt Mario auf einem abendlichen Spaziergang, dass sie schwanger ist. Der Grenzer verursacht an diesem Abend einen Stromausfall, indem er eine japanische High-Tech-Anlage ans Ost-Stromnetz anschließt. Micha und Wuschel sind gerade dabei, zu versuchen, den Liebesbrief mit einem Staubsaugerrohr aus dem Todesstreifen zu fischen. Bei den ungewohnten Lichtverhältnissen glaubt der Grenzer, in Wuschel und Micha Terroristen zu erkennen, und schießt auf sie.