Wie man es macht

Das Absolut Wahre Tagebuch Eines Teilzeit-indianers Zusammenfassung Kapitel

Obwohl Juniors Familie arm ist, die Schule 35 km entfernt und der Transport unzuverlässig ist, unterstützen sie ihn und tun alles, um ihm den Verbleib in der neuen Schule zu ermöglichen. Rowdy ist jedoch verärgert über Juniors Entscheidung, zu wechseln, und die einst besten Freunde haben im Laufe des Jahres nur sehr wenig Kontakt. Darüber hinaus ermutigen Alexies Texte Pädagogen, in ihren Klassenzimmern Diskussionen über die Kultur der amerikanischen Ureinwohner als Ganzes anzustoßen.

Nach Anklicken der Schaltfläche «Zur Kasse» oder „Jetzt sicher zur Kasse“ in der Warenkorb-Ansicht können Sie sich in Ihr bestehendes eBay-Konto einloggen oder zunächst ein eBay-Konto neu erstellen. Arnold Spirit, genannt Junior, gehört zum Stamm der Spokane-Indianer. Als er mit 14 Jahren beschließt, die Trostlosigkeit des Reservates zu verlassen und zur Reardan Highschool wechselt, ändert sich ein ganzes Leben. Er wird zum Aussenseiter bei den Indianern ebenso wie unter den gutsituierten Schülern an der neuen Schule.

Klasse, Bryan Ripley Crandall, glaubt, dass das Lernen über verschiedene kulturelle Hintergründe eine vielfältige Lernumgebung schafft. Crandall stellt auch fest, dass die Erzählung der amerikanischen Ureinwohner in Alexies Buch eine Möglichkeit ist, Schülern aus Minderheiten einen Zugang zu ihrem eigenen Hintergrund und ihrem eigenen Erbe innerhalb einer amerikanischen Ausbildung zu ermöglichen. Daher bietet Alexies multikulturelle Literatur von The Absolutely True Diary of a Part-Time Indian eine erweiterte Perspektive des täglichen Lebens der amerikanischen Ureinwohner, die in der heutigen Welt im Reservat leben. Juniors erster Schultag ist entscheidend für die Handlung des Romans.

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Es gibt in Deutschland zwar keine Indianerreservate – aber das Buch kann dabei helfen, sich darüber Gedanken zu machen, dass es auch in Deutschland benachteiligte Bevölkerungsgruppen gibt. Wegen des Schreibstils kann ich mir vorstellen, dass Sherman Alexies Buch nicht nur etwas für Gymnasiasten ist. Für Lehrkräfte gibt es die Möglichkeit, bei dtv ein Prüfexemplar von Sherman Alexies Buch anzufordern – und davon sollte man Gebrauch machen. Denn „Das absolut wahre Tagebuch eines Teilzeit-Indianers“ ist ein Buch wie geschaffen für den Deutschunterricht einer 7. Schüler werden bestens unterhalten, können mit Arnold Spirit mitfiebern – zugleich lässt sich über vieles diskutieren, lässt sich vieles entdecken. Yakima, Washington Sherman Alexie des Tagebuch wurde in Frage gestellt in seinem Heimatstaat Washington, nur wenige Autostunden entfernt, von wo aus dem halbautobiographischen Werk gesetzt.

Der Autor, Alexie, selbst ist Spokane-Erbe und nutzt daher seinen eigenen Hintergrund und seine persönlichen Erfahrungen, um diesen speziellen Roman in einem halbautobiografischen Format zu schreiben. Lehrer verweisen auf das Lehrbuch Sherman Alexie in the Classroom, um zu behaupten, dass das Buch eine Gelegenheit bietet, nicht indianische Schüler zu erziehen, «ihre weiße Schuld aufzuarbeiten und antirassistische Perspektiven zu entwickeln». In einer anderen Rezension, die im November 2016 von der Dakota Student- Website veröffentlicht wurde, sagt die Autorin Breanna Roen, dass sie noch nie gesehen habe, wie dieses Buch, The Absolutely True Diary of a Part-Time Indian, so viel Glück, Liebe und Trauer vermittelt. Alexies Arbeit in diesem Roman kann nicht mit anderen indianischen Büchern verglichen werden; es ist «ein ganz anderes Ballspiel», behauptet Roen. Die Rezension stellt weiterhin fest, dass das Thema Identität, Heimat, Rasse, Armut, Tradition, Freundschaft, Hoffnung und Erfolg durch das gesamte Buch gezogen wird und die Leser an den Rand ihrer Sitze setzt und mehr will.

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Doch dort ist er der einzige Indianer und damit natürlich der vorprogrammierte Außenseiter und ins Res gehört er auch nicht mehr richtig. Als Leser habe ich mich gefragt, ob dieser Humor nicht gleichzeitig die Tragik des Lebens im Indianerreservat etwas bagatellisiert. Doch letztendlich passiert das nicht – dafür ist das Buch zu authentisch gehalten. Für die schlimmen Dinge (wenn z. B. ein Indianer im Suff seinen besten Freund erschießt) ist ebenso Raum wie für die ironische Sicht der Geschehnisse. Ein Glücksfall sind in diesem Zusammenhang auch die eingestreuten liebevollen Zeichnungen und Kurzcomics, die das Geschehen kommentieren und ironisieren, außerdem die Absurdität vieler Situationen zusätzlich unterstreichen. Im Laufe des Jahres erlitten Junior und seine Familie viele Tragödien, viele davon im Zusammenhang mit Alkoholmissbrauch.

Alexie erzählt, wie es im Hier und Jetzt aussieht und mit welchen Schwierigkeiten die Bewohner zu kämpfen haben. Und an Arnolds Beispiel macht er deutlich, wie überaus hart es sein kann, seinen eigenen Weg zu gehen. Beruhen die hier aufgeführten personenbezogenen Datenverarbeitungen auf Grundlage unseres berechtigten Interesses nach Art. 6 Abs. F DSGVO, haben Sie das Recht aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit dieran Verarbeitungen mit Wirkung für die Zukunft zu widersprechen. Die Lieferbedingungen, der Liefertermin sowie gegebenenfalls bestehende Lieferbeschränkungen finden sich unter einer entsprechend bezeichneten Schaltfläche auf unserer Internetpräsenz oder im jeweiligen Angebot.

Obwohl The Absolutely True Diary von der Kritik gelobt wurde, war es auch Gegenstand von Kontroversen und wurde seit 2008 regelmäßig auf der jährlichen Liste der am häufigsten in Frage gestellten Bücher aufgeführt und wurde von 2010 bis 2019 zum am häufigsten in Frage gestellten Buch. Kontroversen ergeben sich aus der Darstellung von Alkohol, Armut, Mobbing, Gewalt, Sexualität, Obszönität und Beleidigungen im Zusammenhang mit Homosexualität und geistiger Behinderung. Infolgedessen haben einige Schulen das Buch aus Schulbibliotheken verbannt oder in Lehrpläne aufgenommen. Wie genau die Probleme in der Reservation entstanden sind, erklärt Sherman Alexie nicht. Doch es handelt sich ja auch um ein persönliches Tagebuch und nicht um eine Reservations-Chronik!

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Arnold ist wirklich einer, dem man nur das Beste wünschen möchte, auch wenn das Leben ihm leider nicht nur das Beste beschert. Gerade wenn es mal läuft, ahnt man schon, dass das Res wieder zuschlägt. Doch wie Arnold jedes Mal wieder aufsteht und versucht seinen Traum zu leben, das überzeugt. Wie Arnold selbst erkennt, gehört er vielen Stämmen an, und genau mit dieser Erkenntnis stehen ihm viele Wege offen.

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Doch als Gordy, das Schulgenie, ihm in einer Sache recht geben muss, erlangt er so langsam etwas wie Respekt. Und ganz langsam lebt er sich in der neuen Schule ein, dabei gibt es tragische Rückschläge, doch Arnold gibt nicht auf. Er will raus aus dem Res, er steht zu sich, er wird es schaffen. Es ist kaum zu glauben, wieviel ernste Themen Sherman Alexie in diesem Buch anspricht ohne auch nur ansatzweise mit dem allseits bekannten Zeigefinger zu winken. Rassismus (und zwar sowohl Weiß gegen Rot wie Rot gegen Weiß), das Armuts- und Alkoholproblem der (Spokane-)Indianer, nichtexistente Eltern (insbesondere Väter), Magersucht undundund.

Das ist es, was ihn von anderen abhebt, die Erkenntnis, dass er nicht nur aufs Res beschränkt ist. Ein Buch/Hörbuch, von dem man einiges mitnehmen kann und das deshalb und auch wegen seiner schönen Gestaltung in meinem Regal bleiben wird. Wie ich dann als einziger Indianer an eine \’weiße\’ Schule gekommen bin? Das habe ich Mr. P zu verdanken, meinem Mathematiklehrer dem ich in der ersten Stunde in der Highschool im Reservat mein Geometriebuch ins Gesicht geworfen hatte . Wie das genau abging, kannst du in meinem Tagebuch nachlesen.

Nicht nur, dass er über die nötige Standfestigkeit verfügt und seinem gewählten Weg treu bleibt, er ist gerade auch durch seine positive Lebenseinstellung, seine Toleranz und seine Nachdenklichkeit unglaublich sympathisch. Natürlich ist er durch die vielen Schicksalsschläge auch ein wenig abgeklärt, doch trotzdem hat er sich seine Unbeschwertheit bewahren können.