Wie man es macht

Das Fräulein Von Scuderi Kapitel 2 Zusammenfassung

Man schreibt das Jahr 1680 und in Paris geschehen wunderliche Dinge. Die Gesellschaft ist verunsichert, als Giftmorde die Stadt erschüttern. Das «Chambre Ardent», der Gerichtshof, wird mit der Klärung beauftragt. Kurzum, die Verantwortlichen werden ermittelt, mittels Folter gefügig gemacht, verurteilt und hingerichtet. Bei einem seiner nächtlichen Raubzüge wurde er aber selbst schwer verletzt.

Das Fräulein von Scuderi erschien erstmals im Oktober 1819 in dem Almanach Taschenbuch für das Jahr 1820 und wurde von Kritik und Publikum begeistert aufgenommen. Hoffmann nahm die Novelle im folgenden Jahr in seinen vierbändigen Erzählzyklus Die Serapions-Brüder auf, wo er die künstlerischen Aspekte des Textes in der Rahmenhandlung erörterte. Der Erfolg der Erstveröffentlichung war so durchschlagend, dass Hoffmann sich vor Anfragen für neue Erzählungen kaum retten konnte. Die Verleger des Almanachs ließen Hoffmann in der Begeisterung über den Erfolg der Novelle 50 Flaschen edlen Rheinwein zukommen.

Die Dichterin wendet sich an die Marquise von Maintenon, die Mätresse des Königs, um die Herkunft der Schmuckstücke zu ermitteln. Sie erkennt, dass es sich dabei um die Werke des Goldschmieds René Cardillac handelt. Dem hochbegabten Cardillac bedeuten seine Kunstwerke so viel, dass er sich immer nur schwer von ihnen trennen kann. Auch wenn der Schmuck auf Bestellung angefertigt wurde, beschimpft der Goldschmied die Kunden bei der Abholung und reagiert wie ein Wahnsinniger, sodass er erst beim nächsten Auftrag wieder zur Vernunft kommt.

Aus Verzweiflung wendet man sich an den König, der sich mit daraufhin mit Fräulein von Scuderi, Dichterin am Hof, berät. Da diera die Geschehnisse abwinkt, schließlich dürfe ein Liebhaber sich nicht vor Dieben fürchten, sieht auch der König sich nicht dazu gezwungen, die Ermittlungen gegen den Mörder weiter zu verschärfen. Der Erzähler tritt in realistischen Werken meist in den Hintergrund und taucht nur noch als illusionsloser Beobachter auf. Dabei versucht der Beobachter recht genau alltägliche Situationen zu schildern, die auf ländlichen und dörflichen Orten stattfinden. Die Alltagsbeschreibungen werden von einer ebenso einfachen Sprachen begleitet, die auf ausschmückende Stilmittel wie Metaphern gerne verzichtet. Der unschuldige Brusson ist bereit zu sterben, damit die geliebte Madelon nicht die Wahrheit über ihren Vater erfährt.

Er will Gulden geben, dafür das Fräulein Else nackt sehen dürfen. Doch sie muss leider erkennen in welcher ausweglosen Situation sie sich befindet, denn wenn Sie diesem Ansinnen nicht nachgibt, wird ihr Vater im Gefängnis enden. Da sie ihm aber loyal gegenüber steht ist sie in einer tiefen Krise angekommen. Ein «angeborner Trieb» bringt ihn dazu, sich seine Produkte immer wieder zurückzuholen, diera hortet er dann fein säuberlich registriert in einer verborgenen Kammer. Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt.

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Im dritten und letzten Abschnitt wird die Geschichte nun aufgeklärt. Olivier gibt gegenüber von Fräulein von Scruderi an, dass es Cardillac selbst war, der die gesamten Edelmänner erstochen habe. Er wollte sich auf diese Weise seinen angefertigten Schmuck zurückholen. Eines Nachts folgte Olivier Cardillac, der auf einem Raubzug von einem Offizier ermordet wurde. Olivier weigert sich zunächst öffentlich die Wahrheit zu erzählen, da er Madelons Bild von ihrem Vater nicht zerstören will.

Die Vertreter der Romantik stellten sich gegen das neue und fortschrittliche Gewinnstreben und Nützlichkeitsdenken, das mit dem Beginn der Industrialisierung im 18. Im Vordergrund der Romantik steht daher die Betonung des geheimnisvollen, mystischen, träumerischen und unerklärlichen. Dies wird ebenfalls im Text bestätigt, wenn beschrieben wird, wie der Präsident der Chambre ardente mit Schuldigen und Unschuldigen umgeht. Obwohl der auktoriale Erzähler allwissend ist, wird das Wissen nicht immer preisgegeben, um die Spannung der Kriminalgeschichte zu erhalten. Cardillac sieht in Fräulein von Scuderi seine Retterin vor der Polizei und lässt ihr aus Dankbarkeit die Schmuckstücke zukommen. Aus Sorge um die Dichterin wirft Olivier ihr auf der Kutschfahrt den Zettel zu, um sie zu warnen.

Allerdings zögert das außerordentliche Gericht noch, Brusson zu begnadigen. Hier gesteht er ihr unter heißen Tränen, dass er der Sohn der ehemaligen Pflegetochter des Fräuleins von Scuderi Anne Guiot ist. Es stellt sich heraus, dass das Fräulein den Unglücklichen als Kind oft auf ihrem Schoß gehätschelt und getätschelt hatte. Für Brusson ist die jetztige Unterhaltung seine letzte Möglichkeit, auch nur irgendjemand von seiner Unschuld zu überzeugen und auf ein Leben in Freiheit mit seiner Geliebten Madelon zu hoffen. „So wurde jede Arbeit ein reines, unübertreffliches Meisterwerk, das den Besteller in Erstaunen setzte.

Creador/in: Y También T A Hoffmann

Aber nun war es kaum möglich, die fertige Arbeit von ihm zu erhalten.“ Manchmal übergibt Cardillac seine Anfertigungen nur unter Wutausbrüchen an seine Kunden. Aus dem Bericht des Erzählers über Cardillac wird ersichtlich, dass es sich bei dem Goldschmied zum Einen um einen großen Künstler, zum Anderen aber auch um einen seltsamen Sonderling handelt. Das Hausmädchen der Dichterin bekommt es mit der Angst zu tun, da zur Zeit in Paris zahlreiche unaufgeklärte Verbrechen geschehen. Alle anderen Angestellten der adligen Frau, insbesondere der Koch, Bediensteter und Türsteher Baptiste, sind außer Haus. Der unbekannte Gast bittet ununterbrochen um Einlass und fleht das Hausmädchen unter Beschwörung auf Christus an, ihn endlich hereinzulassen. Magdalaine von Scuderi ist eine adlige Dichterin von 73 Jahren und durch ihre anmutigen Verse bekannt.

Als Fräulein von Scuderi und ihre Kammerfrau Martiniere eines Tages in der Kutsche reisen, wird der Dichterin von einem jungen Mann ein Zettel zugeworfen. Darin wird sie dazu aufgefordert, die Schmuckstücke innerhalb von zwei Tagen an den Goldschmied Cardillac zurückzugeben. Als Fräulein von Scuderi der Aufforderung folgen und das Armband und die Halskette zurückbringen möchte, erfährt sie am Haus Cardillacs, dass der Goldschmied ermordet wurde. Als Verdächtiger wurde der Geliebte seiner Tochter Madelon festgenommen, die jedoch seine Unschuld beteuert. «Das Fräulein von Scuderi» gilt als sehr untypisches Werk für den deutschen Schriftsteller E.T.A. Hoffmann, der als Creador von Geister- und Zaubergeschichten gilt.

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Er findet, dass die Chambre ardente zu viel Macht besitzt, während la Regnie ein immer härteres Vorgehen fordert. Nicht der Herrscher steht über dem Gesetz und schränkt seine Untertanen ein, sondern la Regnie setzt sich gegen den König durch und herrscht eisern mit der Chambre ardente. Der Sondergerichtshof «Chambre ardente» wurde von König Ludwig XIV.

Fräulein von Scuderi wendet sich zunächst an la Regnie, um ihn von Oliviers Unschuld zu überzeugen. Dieser glaubt jedoch fest daran, dass der junge Mann der Anführer der Mörderbande ist und droht damit, auch Madelon zu verhaften. Als sie in ihm den jungen Mann erkennt, der ihr den Zettel zuwarf, ist sie hingegen von seiner Schuld überzeugt. Polizeikommissar Desgrais bittet die Dichterin, mit Olivier Brusson zu sprechen, um zur Aufklärung des Falles beizutragen. In diesem Gespräch findet Fräulein von Scuderi heraus, dass Olivier der Sohn ihrer Pflegetochter ist und sie ihn schon als Kleinkind kannte.

Aus dem Realismus sind vorwiegend epische Werke in Erinnerung geblieben. Realistische Gedichte hingegen spielen heute kaum noch eine Rolle. Goethe) und dass durch die verspätete Industrialisierung in Deutschland noch viele Landstriche ländlich idyllisch geprägt waren.

Was zunächst wie ein Raubüberfall aussieht, entpuppt sich als nahezu unvorhersehbare Kriminalgeschichte, in der die egozentrische und krankhafte Persönlichkeit einer manischen Künstlerfigur zentriert ist. Das Fräulein möchte den Schmuck zwei Tage später zu Cardillac bringen. Gerne wäre sie schon früher aufgebrochen, doch sie erlebt eine Phase höchster Inspiration. Als sie jedoch vor seinem Haus steht, muss sie erfahren, dass Cardillac ermordet wurde. Sein Geselle Olivier Brusson wird beschuldigt, den Goldschmied umgebracht zu haben und wird festgenommen. Am folgenden Tag liest Fräulein von Scuderi ein Gedicht über den Goldschmied dem König vor, dieser findet das Gedicht vortrefflich.

Nach einer erfolglosen Verfolgungsjagd, bei der der Täter auf frischer Tat ertappt, aber nicht gefasst werden konnte, sind la Regnie und Desgrais ratlos. In Paris wird bereits mit Hochdruck nach den Verantwortlichen für eine mysteriöse Mordserie gesucht, als ein unbekannter junger Mann an die Tür des Hauses der Dichterin Madeleine von Scuderi klopft. Er teilt den Bediensteten mit, dass er dringend mit dem Fräulein sprechen müsse, da es um Leben und Tod ginge. Diener Baptiste und Kammerfrau Martiniere wimmeln den nächtlichen Besucher ab, der den beiden jedoch noch ein Kästchen, das für die Dichterin bestimmt ist, in die Hand drückt. Die Novelle ist eine epische Erzählung mittleren Umfangs, in der wenige außergewöhnliche, aber dennoch realistische Ereignisse geschildert werden.