Wie man es macht

De Bello Gallico Buch 1 Kapitel 4

Die Helvetier halten dennoch am Plan der Emigration fest, werden jedoch von Caesar durch geschicktes Taktieren daran gehindert, den leichten und angenehmen Weg durch die römische Provinz zu nehmen. Stattdessen werden sie gezwungen, ihren Weg gen Norden zu verlegen. Dabei ziehen sie plündernd durch das Gebiet der Sequaner und Haeduer. Diera rufen Caesar zu Hilfe, der daraufhin ein Viertel der Helvetier beim Überqueren des Flusses Arar vernichtet. Wenig später, nach dreitägiger Schlacht bei Bibracte, kapitulieren die Helvetier.

Die Gallier brennen daraufhin alle Städte der Bituriger ab, lediglich Avaricum bleibt verschont, wird aber schon bald von Caesar eingenommen. Die verbündeten Haeduer ermahnt er zur Bündnistreue. Die Aduatuker, Nachkommen der Kimbern und Teutonen, übergeben Caesar ihre Stadt und ihre Waffen, behalten jedoch einen Teil zurück, um die Römer in der folgenden Nacht anzugreifen. Inzwischen erreicht ihn die Nachricht, dass Publius Licinius Crassus mit einer Legion die restlichen belgischen Stämme an der Küste unterworfen hat. Belgae ist besiegt, Caesar reist zurück nach Italien.

de bello gallico buch 1 kapitel 4

Dieser Plan wurde von den Helvetiern durch eine Anzeige gemeldet. Meinen Namen, meine E-Correo-Adresse und meine Website in diesem Browser, für die nächste Kommentierung, speichern. 2.Der ganzen Provinz befahl er, eine möglichst große Anzahl Soldaten zu stellen – war doch im jenseitigen Gallien im ganzen nur die erfahrene 10.Legion – die Brücke, die in Genf stand, befahl er abzureißen.

Erstes Buch: Krieg Gegen Die Helvetier Und Den Germanen Ariovist (58 V Chr)[bearbeiten

Wollten die Römer ihre Freundschaft, so könnten sie ihnen nützliche Freunde werden; man möge ihnen Ländereien anweisen oder gestatten, die Felder zu behalten, in deren Besitz sie sich durch Waffengewalt gesetzt hätten. Nur den Sueben müssen sie weichen; ihnen seien aber nicht einmal die Götter gewachsen. Außer diesen gebe es auf der Erde niemanden, den sie nicht zu besiegen im Stande wären. In der selben Lage wie die Ubier befanden sich die oben erwähnten Usipeten und Tenkterer. Sie hatten einige Jahre hindurch die Stürme des Suebenlandes ausgehalten; endlich aber mussten sie ihr Land verlassen und zogen in vielen Gegenden Germaniens drei Jahre lang herum, bis sie an die Strecke des Rheinufers gelangten.

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Um den Sueben seine Macht zu demonstrieren, baut Caesar innerhalb von diez Tagen eine Brücke über den Rhein und betritt Germanien. Zu einem direkten Aufeinandertreffen mit germanischen Stämmen kommt es jedoch nicht. Caesar findet ihre Dörfer verlassen vor und brennt diera nieder.

De Bello Gallico – Referat

Caesar beschrieb seine Handlungen nicht in der ersten, sondern in der dritten Person (Er-Form), um den Anschein von Objektivität und Bescheidenheit zu erwecken. Ziel seiner Aufzeichnungen war vor allem, die Notwendigkeit seines Feldzuges vor den römischen Beamten darzulegen und somit seinen Krieg zu rechtfertigen. Die Helvetier schickten aus Mangel an allem Gesandte zu Cäsar, um sich zu ergeben. Sie trafen ihn auf dem Marsch, warfen sich ihm zu Füßen und baten in demütigen Worten und unter Tränen um Frieden. Cäsar befahl, ihre Landsleute sollten an dem Ort, wo sie im Augenblick ständen, seine Ankunft erwarten; was auch geschah.

So ließ er Tag für Tag aus der Umgegend Getreide ins Lager zusammenbringen und nahm von den am meisten beschädigten Schiffen Holz und Erz zur Ausbesserung der übrigen; auch wurde aus Gallien alles herbeigeschafft, was sonst zu dieser Arbeit nötig war. Auf diera Weise verlor er nur 12 Schiffe und konnte mit den übrigen bequem abfahren. Infolge dieser neuen Verschwörung entfernte sich einer nach dem anderen aus dem römischen Lager, um heimlich das Volk vom Land zusammen zu rufen. In der selben Nacht trat Vollmond ein, der gewöhnlich in jenem Meer die Flut sehr hoch steigen lässt, was die Römer nicht wussten. Deshalb wurden zu gleicher Zeit die Kriegsschiffe, mit denen Cäsar das Heer übergesetzt hatte, und die nun auf dem trocknen Ufer standen, von der steigenden Flut überströmt und die vor Anker liegenden Frachtschiffe durch den Sturm beschädigt, während die Römer außerstande waren, Hand anzulegen oder Hilfe zu bringen.

Die Maas kommt von den Vogesen, die im Gebiet der Lingonen liegen, verbindet sich später mit einem Arm des Rheins, den Mann Vahalis nennt, bildet so Insel der Bataver und ergießt sich endlich etwa 80 Meilen weiter in die See. Der Rhein hat seinen Ursprung bei den Lepontiern, einem Alpenvolk, und fließt im raschen Lauf und langer Dehnung durch das Gebiet der Nantuaten, Helvetier, Sequaner, Mediomatriker, Triboken und Treverer. In der Nähe des Ozeans trennt sich seinen Strom in mehrere Arme; dadurch entstehen viele gewaltige Inseln, die großenteils von wilden und rohen Völkern bewohnt werden, besonders von solchen, die der Sage nach von Fischen und Vogeleiern leben. In vielen Mündungen ergießt er sich in den Ozean. Weil Cäsar die Unbeständigkeit der Gallier fürchtete (denn dies Volk ist in seinen Entschlüssen gar beweglich und überhaupt zu Unruhen geneigt), beschloss er bei der ersten Nachricht dieser Vorfälle, den Galliern in der ganzen Sache nicht zu trauen.

Caesar entkräftet alle Argumente und motiviert sie in einer flammenden Rede. In der Schlacht im Elsass vernichtet Caesar die Germanen. Die Überlebenden, darunter Ariovist, fliehen zurück über den Rhein. Die Bücher über den Gallischen Krieg sind nach dem annalistischen Prinzip aufgebaut, jedem Kriegsjahr wurde also ein Buch gewidmet.

3.Sie verbrannten alles Getreide außer dem, das sie mit sich nehmen wollten, damit sie eher bereit seien, alle Gefahren auf sich zu nehmen, nachdem sie alle Hoffnung auf Rückkehr aufgegeben hatten; Sie befahlen jedem, Mehl für drei Monate von Zuhause mitzunehmen. Er brachte den Stamm auf die Idee und machte den Unentschlossenen die Entscheidung durch Aussicht auf eine mögliche Eroberung ganz Galliens leichter. Sein eigentliches Ziel war jedoch nicht das Wohl des Stammes, sondern eine Mehrung seiner Macht. Dies wirft auch auf die anderen Umzugsbefürworter.

Dies soll den römischen Politikern deutlich machen, dass der Kampf gegen Gallien schon so gut wie gewonnen ist, da es kaum Anstrengung braucht, mit den Galliern fertig zu werden. Bevor er jedoch zum zweiten Mal nach Britannien aufbricht, zieht er zu den Treverern, um sie zur Bündnistreue zu ermahnen. Den Haeduer Dumnorix, der sich Rom widersetzt, lässt Caesar töten. In Itius sammelt Caesar seine Truppen und fährt nach Britannien. Zurück lässt er Titus Labienus mit drei Legionen. An Land gegangen, erwarten ihn bereits die versammelten Britannier.

Caesar zieht weiter zur Stadt Noviodunum, die von den Haeduern zerstört wurde, während Labienus gegen die Stadt Lutetia zieht. Dort kommt es für Labienus zur siegreichen Schlacht. Nach drei Tagen vereinigen sich seine Truppen mit denen Caesars. Der tapferste germanische Stamm, die Sueben, vertreibt andere Germanen, die Usipeter und Tenkterer, über den Rhein ins römisch besetzte Gallien. Caesar lehnt es ab, den beiden Stämmen Siedlungsland zu überlassen. Es kommt zur Schlacht, in der die Germanen mitsamt ihren Frauen und Kindern vernichtend geschlagen werden.

Diera wird von den Belgern belagert, der Fall steht kurz bevor. Die Belger ziehen sich schließlich in eigene Gebiete zurück. Als Cäsar noch zwölf Meilen vom Feind entfernt war, kamen die Gesandten der Germanen, wie festgesetzt war, wieder zu ihm und baten, weil sie ihn gerade auf dem Zug antrafen, inständig, er möge nicht vorrücken. Da sich Cäsar hierzu nicht bewegen ließ, baten sie ihn, wenigstens seiner Reiterei im Vortrag durch Boten zu untersagen, irgendeine Feindseligkeiten zu beginnen, und ihnen selbst die Möglichkeit zu gestatten, Gesandte zu den Ubiern zu schicken. Wenn die Häuptlinge und die Regierung dieses Volkes ihnen eidlich Freundschaft gelobten, dann wollten sie mit derjenigen Regelung ihrer Lage zufrieden sein, die Cäsar bestimme.

Um einen Handelsweg von Italien durch die Alpen zu öffnen, schickt Caesar seine 12. Legion unter Servius Galba in das Gebiet der Nantuaten, Veragrer und Seduner. Im Dorf Octodurum stellen sie sich auf den Winter ein. Die gallischen Stämme, unwillens, sich zu unterwerfen, greifen von den Berghöhen an. Die Lage wird äußerst bedrohlich, Galba beschließt den Ausbruch.