Wie man es macht

Effi Briest Kapitel 1-5 Zusammenfassung

Das Haus des Barons ist wie die Stadt geprägt durch die unterschiedlichsten Kulturen. Außerdem lernt Effi die vielen Bediensteten des Hauses und den Hund des Barons, Rollo, kennen. Die erste Nacht in ihrem neuen Heim verläuft für Effi sehr turbulent.

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Dieser soll vor mehreren Jahren um ihre Mutter geworben haben, die ihn allerdings, aufgrund des größeren, abgesicherten, Vermögens Briest’ s, zurückgewiesen hatte. Die Familie Briest, bestehend aus Mutter, Vater und Tochter Effi, lebt in einem schönen Anwesen in Hohen-Cremmen. Ein sonniger Tag und eine ruhige und angenehme Atmosphäre werden hier beschrieben. Die siebzehnjährige Effi sitzt mit ihrer Mutter im Garten und stickt.

Warum Hat Fontane «effi Briest» Geschrieben?

Die Eltern erhalten dieran Brief und sprechen darüber. Der Vater war ursprünglich für die Verbannung, erachte sie nun aber nicht mehr als sinnvoll. Die Mutter hätte Effi zwar gerne wieder im Haus, sehe eine Strafe für das Verhalten aber auch als wichtig an.

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Ansonsten ist Effi von der persischen Einrichtung begeistert, nur als sie ein Bild des Chinesen findet, erschrickt sie, denn die Geschichte hat ihr nachhaltig Angst eingeflößt. In der Großstadt fühlt Effi sich sehr viel wohler als in dem kleinen Ostseebad. Sie und ihr Mann nehmen mit Freude am gesellschaftlichen Leben der Stadt teil. Doch noch immer bedrückt Effi ihre Leichtfertigkeit. Sie ist in ständiger Sorge, dass ihre Affäre mit Crampas ans Licht kommt.

Sie schämt sich für ihre Lügen und bricht in Tränen aus. Kurze Zeit nach Weihnachten nehmen Effi und Innstetten an einen Ausflug in die Oberförsterei nach Uvagla teil. Mit mehren anderen Leuten fahren sie in Schlitten durch die Winterlandschaft. Auf der Rückfahrt kommt es zu einem heftigen Schneesturm, sodass Innstetten seine junge Frau alleine lässt, um einen Schlitten durch den Sturm zu lenken. Diese Gelegenheit nutzt Major Crampas bewusst aus. Er setzt sich in den Schlitten zu der verunsicherten Effi und flüstert ihr ihren Namen ins Ohr und küsst ihre Hände.

Obwohl diese Probleme sieht, willigt sie ein, sich für Effi einzusetzen. Doch das Treffen mit ihrer Tochter verläuft alles andere als rosig. Annie ist sehr distanziert und kühl, Effi schiebt diera Eigenschaften auf die Erziehung ihres Vaters. Nach dem Gespräch ist Effi hysterisch und sagt, dass ihr Leben wohl nicht mehr lange dauern würde.

Effi Briest: Zusammenfassung Kapitel (inhaltsangabe)

Instetten erwähnt, dass die Menschen in Kessin sehr respektvoll wirken, man sich aber nicht auf sie verlassen könne. Im Haus angekommen lernt Effi die Bediensteten Friedrich, Johanna und Christel und den Hund Rollo kennen. Beim gemeinsamen Tee beschwert sich Instetten, Effi behandle ihn wie eine Respektsperson und nicht wie einen Geliebten. Effi wird als 17-Jährige von Innstetten, der schon einmal Bewerber um die Mutter war, geheiratet.

Die Ersten Probleme – Effi Briest Zusammenfassung

Diera stehen offensichtlich im Gegensatz zu Effis umschriebenen charakteristischen Eigenschaften. Für den Leser wird also verständlich, dass Ihre Natürlichkeit sich wahrscheinlich nicht mit den angedeuteten Ansprüchen der Mutter, nach einem zweckmäßigen Handeln, vereinbaren lassen wird. Als Effi auf Kur ist, verletzt sich ihre Tochter Anni zuhause in Berlin. Die Angestellten machen sich auf die Suche nach einem Verbandskasten und brechen dafür Effis privaten Schrank auf. Darin findet Instetten die Briefe, die Effi und Crampas sich geschrieben haben. Er liest von ihren geheimen Treffen in den Sanddünen.

Für ihn fühlt es sich jetzt an, als hätte er sein damaliges Glück aufs Spiel gesetzt, nur um den Erwartungen der Gesellschaft gerecht zu werden. Inzwischen kommt der Major Crampas immer öfter zu Besuch. Er geht mit Effi und dem Baron häufig ausreiten. Bei den gemeinsamen Gesprächen wird immer deutlicher, wie unterschiedlich die beiden Männer sind. Während der Major ein aufgeschlossener, abenteuerlustiger Mensch ist, zeigt sich Innstetten von seiner starren, disziplinierten Seite. Wenn der Baron wie so oft mit seiner Arbeit beschäftigt ist, treffen sich Effi und Crampas trotzdem gelegentlich zu ihren gemeinsamen Ausritten.

Effi ist sich ihrer Pflichten und ihrer Stellung als Adlige durchaus bewusst und weiß nur zu genau, was sich Frau Briest von ihrer Tochter erwartet. Ihre Ungewissheit und ihr daraus resultierendes Vertrauen ist so groß, dass sie den indirekten Forderungen ihrer Mutter ohne weitere Bedenken, unbewusst, nachgeht. Auch hier wird Effis kindliche Naivität aufs Neue sichtbar. Geert Innstetten ist ein Mann mit „guter Figur und sehr männlich“ (S. 11, Z. 15).

Da sich Effis Psyche rapide verschlechtert, schreibt ihr Arzt ein Telegramm nach Hohen-Cremmen, sodass ihre Eltern sie wieder zuhause aufnehmen. Dort verbessert sich die Gesundheit der jungen Frau etwas. Effi geht den Dingen nach, die sie dort als junges Mädchen mit Freude erfüllt hat.

Von Zeit an lebt sie einsam in Berlin, am Rande der Gesellschaft, und verliert langsam den Mut und die Kraft weiterzuleben. Effi ist nach wie vor auf Kur und wundert sich über das Ausbleiben von Briefen ihres Mannes. Während sie mit ihrer Begleiterin Frau Zwicker beim Frühstück sitzt, unterhalten sie sich über Bedienstete und kommen auf Johanna zu sprechen. Effi erwähnt deren schönes Haar und Frau Zwicker weist darauf hin, dass Bedienstete nicht zu hübsch sein sollten.

Sie macht das unheimliche Haus für ihren Albtraum verantwortlich doch ihr Mann zeigt kein Verständnis für die Ängste Effi´s. Somit lehnt er auch einen Umzug in eine andere Wohnung ab. Das Paar wird vom Apotheker eingeladen sie vergessen zunächst den Streit. Zum Jahreswechsel teilt sie ihren Eltern mit, dass sie schwanger ist. Als Effi ihrem Mann von einem Albtraum erzählt kommt es zum ersten Streit. Sie erzählt, dass sie einen in ihrem Traum einen seltsamen Chinesen gesehen hat.