Wie man es macht

Nathan Und Seine Kinder Kapitel 5 Der Tempelritter

Das Buch ist in 18 Kapitel unterteilt, in welchen jeweils eine Figur die Ereignisse oder Erinnerungen aus ihrer eigenen Sicht erzählt. Die Spannung ist dabei an das Nicht-Wissen der erzählenden Person geknüpft. Geschehnisse aus einem vorhergehenden Kapitel werden manchmal aus der Sicht der erzählenden Figur weiter- bzw. Der Roman beginnt in medias res, nämlich damit, dass das Haus von Nathan brennt und Recha in Lebensgefahr ist. Das Ende dagegen ist offen und bietet insofern einen Cliffhanger, als nicht klar ist, wie die Liebesgeschichte zwischen Recha und dem Tempelherrn ausgeht. Dajas Großmutter lebt unter ärmlichen Verhältnissen in Gunzenhausen.

Dieser kennt Nathan nicht, fordert allerdings nur dessen Tot. Dem Tempelritter wird bewusst, dass es ein großer Fehler gewesen ist ihn aufzusuchen. In dem Roman scheitern die Christen im Dritten Kreuzzug im Jahre 1192, indem diera versuchten, das Land Jerusalem von den Moslems zu befreien. Die Armeen des Sultan Saladins werden hierbei von dem Hauptmann Abu Hassan gelenkt. Daher kann ein hinterhältiger Angriff der Christen abgewendet werden.

nathan und seine kinder kapitel 5 der tempelritter

Statt bankrott und Schiffe mit Steuern aus Ägypten kommen nicht. Um Engpässe zu überwinden, hat Sittah, Schwester Saladins, al-Hafi vorgeschlagen, seinen Freund Nathan um ein Darlehen anzugehen. Beim Aufwachen erinnert sich Recha an ihren Retter als einen Engel und sieht ein, dass es ein Mensch war. Nachdem sie am Vortag dem Tod nahe gewesen war, läuft sie heute durch Jerusalem und ist überrascht von den vielfältigen Eindrücken, die sie mit allen Sinnen wahrnimmt.

Häufig Gestellte Fragen Zum Thema Nathan Der Weise

Nathan kam von seiner Reise zurück und suchte den Retter seiner Tochter. Als er den Küchenjungen entdeckte, nahm er ihn bei sich auf. Da dieser keinen Namen hatte, entschieden sie sich für den Namen Geschem . Nathan und sein Verwalter Elijahu bringen kostbare Stoffe zu Saladin. Sie beobachten das seltsame Verhalten von Saladin Hauptmann, Abu Hassan.

Zwar bemerkt Nathan schnell, dass es seiner Tochter gut geht, doch bei diesem Anblick erinnert sich Elijahu zurück an den Brand vor 17 Jahren. Auch damals kam Nathan von einer Reise zurück und traf zu Hause auf eine Brandruine, in der seine Frau und seine sieben Söhne verbrannt waren. Er zog nach Jerusalem, in das Haus, welches jetzt in Feuer aufging. Bei der Kontrolle der gekauften Handelsware kommen Nathan und Elijahu auf Geschem zu sprechen. Es stellt sich heraus, dass dessen Behinderung ebenfalls auf einen Brand zurückzuführen ist.

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Beim Gang durch die Stadt sieht sie diera mit neuen Augen an. Schließlich entscheidet sie sich, statt Lea ihren Retter, den Tempelritter aufzusuchen. Als sie ihn vor der Grabeskirche findet, gehorcht ihr Körper ihr nicht mehr, sie kann nur dastehen und seinen Körper ansehen. Nachdem er gegangen ist, bleibt Recha verwirrt und ein wenig beschämt zurück. Sie überlegt sich schlussendlich, dass es vielleicht besser wäre, ihn zum Abendessen einzuladen und kehrt nach Hause zurück.

Jetzt fordert Nathan von seinem Freund, dass er den begabten Geschem wie einen Sohn aufzieht, unabhängig davon, welcher Religion der Küchenjunge zugehörig ist. Elijahu, Nathans Freund und Gehilfe, beschreibt die Rückkehr von der Handelsreise nach Damaskus. Die anfängliche Freude über die Rückkehr weicht bald der Panik, als Nathan erfährt, dass Recha etwas zugestoßen sein könnte.

Das Wort Parabel lässt sich von dem altgriechischen Wort parabolѐ ableiten, was Nebeneinanderstellung, Vergleich oder Gleichnis bedeutet. Ähnlich wie bei einem Gleichnis wird bei der Parabel eine Geschichte erzählt, die auf einen anderen, eigentlich gemeinten Sachverhalt übertragbar ist. Jahrhundert und wurde zuerst in der englischen Dichtung verwendet. Da Shakespeare den blank verse in seinen dramatischen Werken verwendete, wird er auch der «Vers Shakespeares» genannt. Jahrhundert wurde der Blankvers auch in der deutschen Dichtung, vor allem in der Aufklärung und Klassik verwendet.

Im fünfzehnten Kapitel begleitet Geschem, der Ziehsohn von Nathans Freund Elijahu, eine Karawane auf dem Weg nach Jericho und denkt über seine religiöse Abstammung nach. In Jericho angekommen, lernt er den muslimischen Jungen Mussa kennen, der dem Ruf zum Gebet folgt. Daraufhin entschließt sich Geschem, wie sein Ziehvater jüdisch zu leben.

Nathan Der Weise – Stadttheater Minden

Währenddessen verliebt sich die anwesende Recha in den Tempelritter. In jedem dieser Abschnitte, erzählt jeweils eine von acht Personen, einen Teil der Geschichte aus ihrer Perspektive. Die Hauptfigur selbst, den reichen Kaufmann, Nathan der Weise, lässt die Autorin nicht selbst erzählen.

Elijahu gesteht Nathan, dass er sich in die Köchin Nathans verliebt hat. Da Nathan weiß, dass auch Zipora Gefühle für Elijahu hat, rät er ihm, die junge Frau schon bald zu heiraten. Plötzlich werden die beiden Männer von zwei vermummten Gestalten überfallen.

Demgegenüber erklärt al-Hafi, dass nicht genügend Geld in der Staatskasse vorhanden sei, um im Krieg aktiv zu werden. So kommt die Idee auf, dass man sich das Geld von reichen Juden besorgen könnte. Auf dem Weg zu einer Trauerfeier treffen Nathan, Daja und ihr Gefolge zufällig auf den Tempelritter. Nachdem Nathan sie beruhigt hat, lädt er den Ritter in sein Haus zum Abendessen ein. Während sich der Hausherr auf einer Handlungsreise in Damaskus befindet, bricht in seinem Haus ein Feuer aus.

Geschem berichtet über Geschäftsreise nach Jericho, die Nathan Recha zuliebe unternahm, und auch Geschem, Elijahu und Jakob mitkamen. Geschem war glücklich, dass Elijahu sich wie ein Vater um ihn kümmerte, doch Unwissenheit über religiöse Abstammung bedrückte ihn. In Jericho lernt er von dem muslimischen Jungen Mussa alles über Gewinnung von Balsam. Als Mussa am Abend dem Ruf des Muezzin folgt, entscheidet Geschem als Jude zu leben. Er berichtet über Gespräch mit seinem Freund Nathan, in dem er gesagt hat, von Saladin zum Schatzmeister ernannt zu werden.

Die Geschichte ist eine moderne Variación von Lessings Werk „Nathan der Weise“ aus dem Jahr 1779. Voll von Dankbarkeit erinnert sie sich an das vorherige Gespräch mit Nathan wo er ihr über den Brand in Gath erzählt hat und dem Verlust seiner Familie und an dem Tag wo Rech ihm gebracht wurde. Obwohl sie keine Verwandten mehr hätte, so waren sie doch Vater und Tochter die sich sehr liebten. Elijahu bezichtigt Abu Hassans Leute, nachdem er aus seiner langen Bewusstlosigkeit aufgewacht ist, als Mörder von Nathan.

Al-Hafi erzählt dem verwunderten Nathan, dass er, al-Hafi, ein Vetter des Sultans ist und vom Sultan zum Schatzmeister ernannt wurde. Al-Hafi weiß auch, wieso der Tempelritter begnadigt wurde, nämlich weil dieser Saladins verschollenem Bruder Assad so ähnlich sieht. Im Palastgarten wird al-Hafi Zeuge eines geheimen Treffens zwischen Saladins Bruder Melek und dem Hauptmann Abu Hassan, wovon er dem Sultan jedoch nichts erzählt. Als er der Schwester des Sultans gegenüber die leeren Staatskassen erwähnt, fordert sie, dass Nathan dem Sultan Geld leihen soll. Als Nathan von einer Handelsreise zurückkehrt, erfährt er, dass sein Haus gebrannt hat.