Wie man es macht

Römer, Kapitel

Glaube an Jesus, Deinen persönlichen Erretter aus Sündenschuld und Sündenmacht! Verlaß Deine eigene Weisheit, Deine eigene Gerechtigkeit und eigene Stärke! Komme als ein hilflos Verlorener zu Deinem auferstandenen, lebendigen, gegenwärtigen Heiland!

römer, kapitel 1: 26-27

– Und Du wirst heute Abend noch frei vom bösen Gewissen, los von der Knechtschaft der Sünde, und wirst, versöhnt mit Gott durch das Blut Jesu Christi, Friede und Freude im Heiligen Geist und ein ganz neues Leben empfangen. Aber vielleicht ist der ethische Standpunkt der richtige für uns. Redet heute nicht alles von Ethik, Veredelung und Entwicklung der Seele? Blicken Sie wiederum in die Schaufenster der Buchhandlungen!

Zu einem ähnlichen Ergebnis wie Simonis kommt Jaroš , der in einer mathematisch-statistischen Untersuchung des Römer-, Korinther- und Hebräerbriefes einen deutlichen Zweifel am alleinig originären Ursprung der Briefe durch Paulus aufführt. Er bediente sich dabei der von Wilhelm Fucks und Joseph Lauters entwickelten Methode (Quantitative Literaturwissenschaft bzw. Quantitative Linguistik). Anlässlich einer innergemeindlichen Auseinandersetzung zwischen Juden- und Heidenchristen über die Speisegebote und der Beachtung der Sabbatgebote habe um das Jahr 90 n.

Eine Auslegung von 1,18-32 führt zu einer Diskussion des Problems, wie die Bibel unser Leben prägt. Dabei wird besonderes Augenmerk darauf gelegt, die historische Einbettung dieser Texte zu verstehen und Ausdrucksmöglichkeiten für die religiösen Überzeugungen für unsere eigene Zeit mit ihren eigenen Vorstellungen und Sichtweisen zu finden. Als Cäsar dies erfuhr, befahl er denen, durch deren Gebiet sie gezogen waren, sie aufzubringen und zu ihm zurückzubringen, wenn man in seinen Augen nicht strafbar erscheinen wolle. Nachdem jene zurückgebracht waren, behandelte er sie als Feinde; die übrigen nahm er alle in seinen Schutz auf, nachdem man ihm Geiseln, Waffen und Überläufer übergeben hatte. Die Helvetier, Tulinger und Latobriger mussten auf seinen Befehl in ihre verlassene Heimat zurückkehren. Weil sie aber dort nach dem Verlust aller Früchte nichts vorrätig hatten, um ihren Hunger zu stillen, befahl er den Allobrogern, sie mit dem nötigen Getreide zu versorgen.

Römer 1:26-27

Wenn Gott die Herzen erforscht, so ist davon auszugehen, dass er die Absichten und Gedanken der Gläubigen kennt. Aus dieser Kenntnis kann man nun schlussfolgern, dass Gott auch ohne das Wirken des Geistes das von den Gläubigen Erbetene versteht und Wirklichkeit werden lässt. Trotz einer solchen möglichen Schlussfolgerung bleibt Paulus bei dem Gedanken, dass der Geist notwendig ist. Es scheint also nicht in erster Linie um das reine Verständnis des Gebetes zu gehen, denn dieses dürfte Gott auch bei unangemessenen Worten möglich sein.

Als Konsequenz aus der besonderen Rolle Israels in Gottes Plan fordert Paulus von Juden- und Heidenchristen in der Gemeinde gegenseitige Akzeptanz. Das entsprach dem auf dem sogenannten Apostelkonzil zwischen Paulus auf der einen Seite und Petrus und dem Herrenbruder Jakobus auf der anderen Seite ausgehandelten Vergleich. Durch die Taufe stirbt der, der an Jesus glaubt, mit Jesus und ist damit der Macht der Sünde entzogen (6,3–11 LUT). Er lebt in Jesus Christus und ist frei vom Gesetz . Er hat also den Herrschaftsbereich gewechselt und steht nicht mehr unter Gesetz und Tod, sondern unter der Gnade.

Zweifellos können von kirchlichen Schriftstellern zu verschiedenen Zeiten Passagen hervorgebracht werden, in denen so starke Anklagen wie alles in diesem Kapitel mit zu viel Gerechtigkeit vor die Tür der christlichen Kirche gelegt werden. (Siehe zum Beispiel einen aus Salvian, im fünften Jahrhundert, den Tholuck zitiert.) Aber abgesehen davon die sehr heidnischen Schriftsteller selbst (Seneca zum Beispiel de brev. Und ebenso brannten auch die Männer, die den natürlichen Gebrauch der Frau verließen, in ihrer Lust aufeinander; Männer mit Männern, die das Unziemliche tun und in sich die Belohnung für ihren Fehler empfangen, die ihnen begegnet ist.

Es scheint, je mehr man mit den Prinzipien der Ethik in der grundlosen Tiefe der Geschlechtsfrage herumsucht, desto mehr wird nur das Meer der geschlechtlichen Lust und Sünde erregt. Zunächst einmal ist an den Zweifel zu denken, der die Hoffenden heimsucht. Die Feststellung, dass „wir“ mit Geduld warten, kann auch eine indirekte Ermahnung, nicht ungeduldig zu werden, sein. Nun ist aber zu beachten, dass Paulus in V. 26 nicht weiter auf Geduld und Ungeduld eingeht, sondern ein neues Thema anspricht, das Gebet.

Siehe, Er wartet darauf, daß Du für Ihn wirkst und arbeitest, wo Du auch stehen magst. Aber vielleicht ist der sozial-hygienische Standpunkt unser Standpunkt. Es ist ja erfreulich, daß man sich umsieht nach den Grundsätzen einer Volksgesundheitslehre. Man glaubt nämlich, die „Gesellschaft“ könne die Sünde der Gesellschaft beseitigen. Die Sünden dieser Stadt ist die Summe der Sünden ihrer Einwohner. Wie töricht, zu glauben, die Gesamtheit könne die Sünden der Gesamtheit beseitigen.

Quelltext Bearbeiten]

Die Helvetier schickten aus Mangel an allem Gesandte zu Cäsar, um sich zu ergeben. Sie trafen ihn auf dem Marsch, warfen sich ihm zu Füßen und baten in demütigen Worten und unter Tränen um Frieden. Cäsar befahl, ihre Landsleute sollten an dem Ort, wo sie im Augenblick ständen, seine Ankunft erwarten; was auch geschah. Als er selbst dorthin kam, verlangte er von ihnen Geiseln, sowie ihre Waffen und alle römischen Sklaven, die etwa zu ihnen geflohen waren. Während man das alles zusammensuchte und zusammenschleppte, verließen mittlerweile etwa sechstausend Mann, die zum Stamm der Verbigener gehörten, beim Anbruch der Nacht das Lager der Helvetier und brachen gegen den Rhein und das germanische Gebiet auf. AUS DIESEM GRUND – Aufgrund dessen, was soeben angegeben wurde; nämlich, dass sie ihn nicht als Gott verherrlichten, dass sie undankbar waren, dass sie Polytheisten und Götzendiener wurden.

Tatsächlich waren es gerade die Zivilisierten, die am tiefsten in den Schlamm der Verseuchung gestürzt wurden, da die Barbaren (wie aus der \’Germania\’ des Tacitus hervorgeht) vergleichsweise tugendhaft waren. Beobachten Sie, wie das Laster hier im vergeltenden Gericht Gottes sich selbst verzehrend und erschöpfend sieht. Als die Leidenschaften, gegeißelt durch heftige und anhaltende Hingabe an natürliche Laster, ohnmächtig wurden, den ersehnten Genuss zu erbringen, musste man auf künstliche Stimulanzien durch die Ausübung unnatürlicher und monströser Laster zurückgreifen. Ebenso gaben die Männer den natürlichen Verkehr mit Frauen auf und entbrannten in Begierde zueinander. So empfangen sie am eigenen Leib den gebührenden Lohn für die Verirrung ihres Denkens. 13 Ich will euch aber nicht verhalten, liebe Brüder, daß ich mir oft habe vorgesetzt, zu euch zu kommen , daß ich auch unter euch Frucht schaffte gleichwie unter andern Heiden.

Ein römischer Judenchrist diese Abhandlung zu einem Brief umgeformt. John Wesley, einer der Mitbegründer des Methodismus, erlebte eine innere Bekehrung durch Luthers Vorrede zum Römerbrief. Karl Barths Römerbriefkommentar beeinflusste die Theologie im 20.

Und schließlich könne Paulus nicht beschuldigt werden, ausbeuterische männliche Vorherrschaft zu unterstützen, indem er gemeinsame Sache mit denjenigen macht, die zumindest weibliche Homoerotik für widernatürlich halten. Die Bedeutung der Verse ist also nicht, dass Gott Homosexualität an sich als Sünde empfindet. Sünde ist der Abfall des Menschen von Gott, das «Sich selbst zu Gott machen.» Sünde ist, wo Gott verworfen wird. Diera Gottlosigkeit hat viele Gesichter, die hier detailliert aufgeführt werden. Diera Christen sind genauso angenommen und gerechtfertigt von Gott, wie jeder homosexuelle Christ auch.

Die Beschneidung sei nicht Ursache der ihm von Gott zugesprochenen Gerechtigkeit, sondern nur äußeres Zeichen von Gottes Bund mit Abraham. Genauso sollen die Christen glauben, dass Jesus zur Vergebung ihrer Sünden gestorben und auferstanden ist, und um dieses Glaubens willen Gerechtigkeit bei Gott erlangen (4,22–23 LUT). Deshalb bezeichnet Paulus Abraham als den Vater aller Gläubigen, sowohl der Juden als auch der Griechen. Paulus wendet sich gegen eine judenchristliche Partei, die in Rom, ähnlich wie in Galatien, an Einfluss gewinnt. In der älteren Forschung häufige These, neuerdings ähnlich bei Peter Stuhlmacher.

Ein Aspekt des Römerbriefs, der vor allem in der Zeit nach dem Holocaust herausgestellt wird und den ganzen Brief durchzieht, ist das spannungsgeladene Verhältnis zwischen Christen jüdischer und nichtjüdischer Herkunft in den frühen christlichen Gemeinden. Ein Teil der aus dem Judentum stammenden Christen verlangte, dass auch diejenigen Christen, die zuvor Heiden gewesen waren, sich beschneiden ließen und die jüdischen Lebensweise befolgten, also den Sabbat und die Speisegesetze beachteten. Paulus legt nun dar, dass Juden und Heiden gleichermaßen Sünder seien, die Gott durch Jesu Tod und Auferstehung gerettet habe. Daher sei das Halten dieser Gebote soteriologisch irrelevant. Zwar gelte die Torah für die Juden als Maßstab gottgefälligen Lebens, sie schütze aber nicht vor der Sünde (3,19–20 EU; 7,23 EU). Die römischen Hausgemeinden waren nicht von Paulus gegründet und bildeten keine gemeinsame Ekklesia.